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#007 Diese sechs Robotik- und KI-Trends sollten Sie kennen (1/2)

Diese sechs Robotik- und KI-Trends sollten Sie kennen (1/2)

Security Robotalk: Alltagsbegleiter, grüne KI und Tricks lernen – das sind aktuelle Robotik- und KI-Trends, Teil 1

Trends – das sagt ihr schon ihr Name – sind immer Zeiterscheinungen. Manche bestimmen unser Leben für Dekaden, andere verschwinden nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche. Doch diese sechs Robotik- und KI-Trends sollten sie kennen, denn sie verändern die Branche nachhaltig.

1. Roboter werden Alltagsbegleiter

Seit Jahrzehnten schon kennen wir das Bild: Roboterarme, die in Werkshallen der Automobilindustrie Teile heben oder Metallteile löten. Doch moderne Roboter sind nicht nur in Fertigungsstätten verschiedener Industrien zu finden, sondern bewegen sich zunehmend inmitten unserer Gesellschaft. Heute schon sind Roboter oft das erste, auf das Gäste stoßen, wenn sie zum Beispiel eine Messe besuchen. Als digitaler Empfangsdienst kümmern sie sich gleich um mehrere Aufgaben – vom Check-In über das Beantworten von Fragen bis hin zum Wegweisen. Roboter erhalten Gesichter, die mit einem Lächeln Gäste begrüßen und in mehreren Sprachen kommunizieren können oder Besucherausweise drucken – natürlich alles völlig autonom. Auch in der Sicherheitsbranche werden Roboter immer präsenter. Sie stoßen hierbei in eine Lücke, die der demographische Wandel reißt: Qualifiziertes Personal ist oft schwer zu finden, zudem steigen die Anforderungen der Industrie. Roboter machen Rundgänge am Boden oder in der Luft, kontrollieren, ob alles mit rechten Dingen zugeht und lesen Instrumente ab oder scannen die Umgebung zum Beispiel auf Strahlung ab. Auch hier hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren erstaunliche Sprünge gemacht, am Ende sind wir aber noch lang nicht.

2. Die „Grüne KI“

Wo Technik eingesetzt wird, wird Energie verbraucht – und die hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, zum Beispiel beim Antrainieren von Algorithmen oder im Einsatz selbst. Grüne KI ist die Antwort auf das steigende Umweltbewusstsein von Gesellschaft, Politik und Industrien. Das befeuert die Forschung an Algorithmen, die weniger Speicher, weniger Kommunikationsbandbreite und somit weniger Energie benötigen. Natürlich sind hier auch der Ausbau regenerativer Energien gefragt, auch Rechenzentren stellen sukzessive um, um die persönliche Ökobilanz zu verbessern. Experten rechnen damit, dass die Welt sogar schon bis 2035 komplett grün versorgt werden könnte – vorausgesetzt, die Regierungen weltweit halten sich an ihre Pläne zum Ausbau regenerativer Energiegewinnungsmethoden.

3. Roboter lernen neue Tricks durch Nachmachen

Aktuell ist es so: Wird ein Roboter für seinen Einsatzzweck programmiert – zum Beispiel auf Rundgang, um ein Areal zu überwachen – so sind Spezialisten gefragt. Programmierer definieren die Route des Roboters, füttern ihn mit Lageplänen und konfigurieren die Software so passgenau, dass der Roboter Zwischenfälle sofort erkennt und an eine angeschlossene Notrufleitstelle meldet oder sich selbstständig Hilfe durch andere Roboter holt. Die menschlichen Programmierer sind absolute Experten und kennen die Hard- und Software aus dem FF.

Das wird künftig anders. Wir sprechen heute zurecht schon von künstlicher Intelligenz, wenn der Roboter zum Beispiel ein Objekt, das im Weg steht, eigenständig umläuft oder übersteigt – doch in nicht allzu ferner Zukunft wird auch das Vorbereiten der Roboter auf ihren Einsatzzweck einfacher. Die Mischung aus digitalen Sensoren und intelligenter Software macht es möglich, dass Roboter direkt lernen, zum Beispiel durch „Programmierung durch Demonstration“. Soll zum Beispiel der vierbeinige Roboter mithilfe eines Arms selbstständig Türen öffnen, kann ihm das ein Mensch ganz einfach beibringen: Er nimmt den Roboterarm buchstäblich an die Hand und führt die Bewegung aus, der Roboter hat den Vorgang internalisiert und kann ihn künftig selbstständig ausführen.

 

Das ist Teil 1 mit den ersten drei Robotik- und KI-Trends. Hier geht es zum Teil 2.

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