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Einfach genial, Security Robotics überzeugt im Live-Test auf dem Leipziger MDR-Gelände

Auf vielen Unternehmenshomepages prangen Begriffe wie agil, innovativ, flexibel, kundenorientiert und man verweist darauf selbstredend & blitzschnell DIE individuelle Lösung zu präsentieren. Doch oft werden aus dem „blitzschnell“ langwierige Projekte, sind unzählige Vorbereitungen zu treffen bis alles wunschgemäß funktioniert. Muss das so sein?

Unsere Kernleistungen umfassen Software as a Service (Saas) und Robot as a Service (RaaS), ein Ansatz der dank unterschiedlichster Kunden, Einsatzorte, Projekte, Vernetzungen, Schnittstellen usw. grundsätzlich eine hohe Flexibilität im Denken und Handeln voraussetzt. Erneut auf die Probe gestellt wurden Schnelligkeit & Können des Security Robotics Teams im Zuge eines langen und heißen Drehtages inmitten des boomenden Leipzigs. Und was denkt Ihr, wie erfolgreich und „blitzschnell“ waren wir?

Ob Einheimischer oder Leipzig-Tourist, wohl jeder Besucher der Messestadt ist mit dem Anblick des MDR Hochhauses vertraut. Optisch einem TV-Bildschirm nachempfunden, ragt die Zentrale des Mitteldeutschen Rundfunks südlich der Innenstadt 13 Stockwerke in die Höhe. Vor 25 Jahren entstand auf dem Gelände eines volkseigenen DDR-Schlachthofs die modernste ARD-Rundfunkanstalt. Manch alte Halle musste dem Neubau weichen, geblieben sind historische Backsteingebäude, ein kleiner Park und ein insgesamt sehr ausgedehntes Areal.

Produziert werden hier vor allem Nachrichtensendungen, diverse Unterhaltungsserien und in unserem Fall, eine Folge für das MDR Format „Einfach Genial“. Diese Sendung hat es sich zum Ziel gesetzt, Innovationen, coole Erfindungen und einfach Bemerkenswertes aus Mitteldeutschland vorzustellen, von den praktischen Ideen „kleiner“ Amateurerfinders bis hin zu weltweit relevanten Ansätzen. Kein Wunder also, dass man auch auf „die Jungs mit den Robotern“ aufmerksam wurde und wir einige Wochen vor Drehbeginn eine Anfrage erhielten.

Mit Aufnahmeteams von Regionalsendern, MDR aktuell, Radioprogrammen usw. hatten wir bereits Erfahrungen sammeln können und freuten uns daher auf das Kommende. Dr. Köhler, seines Zeichens Redakteur bei Maximus Film, der Produktionsfirma u.a. hinter Beiträgen für Galileo, den Discovery Channel und eben diversen MDR Sendungen, besuchte unser Testgelände, traf auf unser Team, besichtigte die Roboter und entwickelte schnell eine Idee für die Gestaltung des TV-Beitrags. Angesetzt als kompletter Drehtag sollten auf unserem Gelände die robotischen Lösungen vorgestellt und in gemeinsamer Aktion gezeigt werden. Dazu kamen einige Interviews, Close-Ups etc., nichts, was wir nicht schon mehrfach gezeigt und getan hätten.

Doch wenn man etwas bestmöglich auch eben jenen Zuschauern präsentieren möchte, welche noch keinerlei Berührungspunkte mit Sicherheitsrobotern hatten, muss manchmal neu gedacht und neu gemacht werden. Und so veränderte sich der Drehort hin zum MDR-Gelände, die Drehzeit auf Tag + Nacht und als Schmankerl obendrauf würde es unsere Aufgabe sein, einen (geplanten) Diebstahl aufzudecken.

Dienstagmorgen. Einen Tag vor Drehbeginn führte uns Hr. Köhler über das Areal und wir bekamen einen Eindruck von dessen Größe, den vielen Ecken, Traffic-lastigen Zonen, Bereichen die für den Dreh genutzt, andere die ausgeklammert werden sollten. Ein derart verwinkeltes Gelände zu sichern ist etwas ganz Anderes als die klassische Fabrikhalle und deren Perimeter. Vor allem aber wurde deutlich, dass wir uns weder auf stabile Netz- noch WLAN-Abdeckung verlassen konnten.

Fassen wir zusammen: Wir kannten das Gelände nicht vollständig, verfügten über mangelhafte Geodaten, unzuverlässige Kommunikationswege und wenig Zeit, um Netzwerke zu errichten, Patrouillenrouten zu erstellen, Testläufe durchzuführen, eine Kommandozentrale aufzubauen, alle Roboter vorzuführen und schließlich einen Missetäter bei seinem Tun zu erwischen: in stockdunkler Nacht. Klang nach einem herausfordernden und aufregenden Tag :)

Mittwochmorgen, Drehtag: Bereits am Abend zuvor hatten wir einen Transporter beladen, der zweite folgte. Bis zur Maximalgrenze packten wir Monitore, Kabel, Masten, Werkzeug, Ladestationen, Akkus, Laptops, die Roboter selbst und allerlei Kleinkram in die Transporter, dann ging es auf in den Süden Leipzigs. Um dem Tag noch etwas Würze zu verleihen, erwarteten wir die bis dato heißesten Temperaturen mit knapp 40°C…im Schatten! Eine echte Belastungsprobe für Mensch und Material.

Mittwochmittag. Wir gönnten uns ein leichtes Mahl in der MDR Kantine und genossen das schattige Sitzvergnügen. Doch allzu viel Pausenzeit war nicht drin, denn der Drehbeginn, 16 Uhr, rückte schnell näher. Also wieder raus in die Sonne. Mittlerweile hatten wir für das Drohnensystem BEEHIVE einen Startplatz definiert und einen virtuellen Zaun um das erlaubte Fluggebiet gezogen. Außerhalb dessen existiert für den fliegenden Roboter nichts, er kann weder dorthin fliegen, noch etwas sehen / aufzeichnen. Die Ladestationen von ARGUS und SPOT waren sehr zentral platziert und damit für ausdauernde Einsätze gesorgt, schließlich steuern die Roboter selbstständig diese Positionen an und versorgen sich mit frischer Energie.

Mittwochnachmittag, 16 Uhr. Pünktlich trafen wir uns mit dem Drehteam, bestehend aus 2 Kameraleuten, einem Tontechniker, dem Regisseur Hr. Köhler und der Moderatorin von „Einfach Genial“ Henriette Fee Grützner. Wohl jeder Film möchte einen Spannungsbogen aufbauen, eine Geschichte erzählen und sich „rund“ anfühlen. Daher entschied man verschiedenste Szenen zu drehen, Einleitendes, einzelne Shots mit den Robotern in verschiedenster Umgebung, drinnen & draußen, Robots die ihre Geländegängigkeit demonstrieren usw.  Sehr routiniert machten die Techniker Ihre Geräte einsatzbereit, dann auf zur Szene 1.

Mittwochabend, 21 Uhr, Dämmerungszeit. Trotz sengender Sonne und gelegentlicher kleiner technischer Hemmnisse waren die meisten Szenen im Kasten. Zuverlässig hatten ARGUS, SPOT und BEE Ihr Können gezeigt, fuhren, liefen, flogen und ließen sich bestaunen, über Stolpersteine führen und auch von Henriette manuell steuern. Wir (er)klärten Details, auch zur Vernetzung, der Softwareentwicklung und Integration von Robotern in bestehende Sicherheitslösungen. Intensiv sprachen über die Kernleistung von Security Robotics, welche eben nicht im Verkauf von Robotern, sondern der Softwareentwicklung von Pattformlösungen besteht, um die Integration, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und Vernetzung überhaupt erst möglich und nachhaltig nutzbar machen.

Mittwoch, 23 Uhr. Zum Höhepunkt des Tages und als praktischen Beweis für die Effizienz von robotischen Sicherheitssystemen hatte man sich einen Test ausgedacht. Ein selbstverständlich nicht echter Missetäter, welcher um das Ganze spannender zu machen, selbst Sicherheitsexperte ist und real in der Branche arbeitet, sprich alle Kniffe kennt, würde versuchen ungesehen und unentdeckt in den bewachten Bereich einzudringen und Objekte aus einer Box zu entwenden. Unsere Aufgabe war es, die Straftat festzustellen und die Leitstelle darüber zu informieren. Aus Fairnessgründen hatte der junge Mann sich nicht nur über die Fähigkeiten der Roboter informiert, sondern auch das Gelände sondiert. Er wusste also wo welche Systeme agierten, wie weit deren Sensoren in etwa reichten und was wir auf unseren Monitoren an Daten geboten bekamen.

Mittwoch, Mitternacht. Zu Dritt saßen Henriette und wir an den Monitoren unserer provisorischen Einsatzzentrale und warteten, bis sich der Missetäter seiner Mission entsprechend, dem Diebesgut nähern würde. Währenddessen folgte ARGUS seiner programmierten Route, lief SPOT diverse neuralgische Hotspots an und startete BEE regelmäßig zur Luftpatrouille. Die sich überschneidenden Sensorbereiche und verschiedenste Kameratypen (Normallicht, 360°, Restlicht, Infrarot etc.) lieferten uns im Zusammenspiel der Roboter ein umfassendes Bild der Lage. Doch auch der Missetäter stellte sich clever an. Immer wieder tauchte er nur sehr kurz am Rande des Geschehens auf, zog sich wieder zurück, umging die einzelnen Roboter und pirschte sich näher und näher ans Objekt. Schließlich, geschickt die vielen Büsche, Bäume und schattigen Ecken nutzend, erreichte er die Box, glaubte sich sicher und öffnete sie.

Genau in diesem Moment, sozusagen auf frischer Tat, schritten wir ein. Per Drohne war der Vermummte längst entdeckt, markiert und an die Leitstelle gemeldet worden, welche unverzüglich einen weiteren Roboter auf den Weg schickte. Dies ist ein übliches Vorgehen, um potentielle Alarmfälle zu verifizieren und einzuschreiten, wenn nötig. Während die Sicherheitsroboter im Normalfall zu 100% verlässlich Ihren Routinen folgen, unbeeinflusst von Wetter- und Temperaturverhältnissen oder Dunkelheit, hat es sich bewährt im Alarmfall auch die direkte Kontrolle zu übernehmen. Nur, dass sich in diesem Fall kein Wachmann auf den Weg machte, sondern SPOT zielstrebig zum Alarmort lief. Überrascht versuchte der Missetäter sich noch hinter der Box zu verstecken oder zumindest einer Identifizierung zu entgehen. Erkannt, identifiziert und in diesem Moment auch noch live und lautstark direkt angesprochen, blieb Ihm nichts als die Flucht. Mission erfüllt!

Donnerstag, sehr früh am Morgen. Wenn nach intensiven Vorbereitungen und stundenlangem Dreh der lange Tag mit einem eindeutigen Erfolg endet, dann fällt die Anspannung auch von den stärksten Schultern förmlich ab. Und so versammelten sich der nun nicht mehr „Vermummte“, das Dreh- und auch unser Team in der Lobby des MDR Hochhauses. Hier an der Schaltstelle, welche wir dank der hilfreichen Unterstützung der MDR Haustechniker (danke Jungs!) am perfekten Ort einrichten konnten, kamen wir zu einer Abschlussszene und der „Manöverkritik“ zusammen.

Insbesondere der Darsteller des Eindringlings zeigte sich beeindruckt vom Können der vernetzten Roboter und berichtet uns von den Erschwernissen und schweißtreibenden Versuchen allein beim Betreten und Durchqueren des Geländes. Immer wieder musste er Vorstöße abbrechen, neue Wege suchen und viel Zeit aufwenden. Die Missetat scheiterte nach wenigen Sekunden und endete in einer überstürzten Flucht. Nach Meinung des Sicherheitsexperten würde ein weniger gut vorbereiteter Einbrecher wesentlich schneller entdeckt werden und, dies sollte man betonen, von einem provisorischen Sicherheitskonzept! Es bedarf kaum Vorstellungskraft um sich klar zu machen, was ein komplettes, vernetztes und auf den Punkt zugeschnittenes System an mobilen Sicherheitslösungen vermag: verbunden, gestützt und kontrolliert von innovativer Plattformsoftware.

Donnerstag, 2 Uhr. 18 Stunden waren vergangen, vom Beladen der Transporter bis zum deren Abstellen auf unserem Testgelände. Trotz deutlicher Ermüdungserscheinungen gingen wir gutgelaunt und auch ein bisschen stolz auseinander, denn Security Robotics hatte gezeigt was möglich ist. Einfach genial, oder?

 

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